Köln, 7. Januar 2003 .- Seit 1. Januar 2003 ist die OnVista AG im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse (FWB) gelistet. Damit erfüllt das Kölner Unternehmen internationale Kapitalmarktstandards und positioniert sich auch gegenüber Investoren außerhalb Deutschlands. Die Zulassung zu dem neu geschaffenen Börsensegment wurde OnVista bereits im Dezember 2002 erteilt, so dass das eFinance-Technologie- und Medienunternehmen zum frühestmöglichen Zeitpunkt darin enthalten ist. Gleichzeitig hat die OnVista AG den Neuen Markt verlassen, an dem sie seit 28. Februar 2000 notiert war.
Mit Beginn des Jahres 2003 hat die Deutsche Börse AG die Frankfurter Wertpapierbörse in zwei Segmente strukturiert. Der so genannte "General Standard" steht Emittenten offen, die den nationalen gesetzlichen Mindestanforderungen genügen. In den "Prime Standard" werden ausschließlich Unternehmen aufgenommen, die darüber hinausgehende internationale Transparenzanforderungen erfüllen. Zu den Berichtspflichten des Prime Standard zählen beispielsweise ein Abschluss nach internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS/IAS oder US GAAP), die Veröffentlichung von Quartalsberichten in deutscher und englischer Sprache sowie die Veranstaltung mindestens einer Analystenkonferenz pro Jahr.
Darüber hinaus haben Aufsichtsrat und Vorstand der Gesellschaft die Entsprechenserklärung zum Corporate Governance Kodex verabschiedet. OnVista folgt den Empfehlungen des Kodex bis auf wenige begründete Ausnahmen, die in einer von Aufsichtsrat und Vorstand unterzeichneten Entsprechungserklärung dokumentiert und erläutert sind.
Die Entsprechenserklärung der OnVista AG zum Deutschen Corporate Governance Kodex ist unter www.onvista-ag.de , in der Rubrik "Investor Relations", veröffentlicht.
Weitere Informationen und der Wortlaut des Kodex sind abrufbar unter www.corporate-governance-code.de .
Über die Neusegmentierung des Aktienmarktes informiert die Deutsche Börse AG unter www.deutsche-boerse.com/listingcenter .