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Archiv Pressemitteilungen

OnVista - 2002

Finanzportal OnVista befragt Derivate-Anleger

Hebel-Produkte boomen gegen den Markttrend

Köln, 07. November 2002. - Zertifikate mit Hebeleffekt erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Dies ist das Kernergebnis einer aktuellen Online-Befragung unter rund 1.250 Derivate-Anlegern, die die OnVista AG heute anlässlich der Internationalen Anlegermesse (IAM) in Düsseldorf vorstellt. Zwar investieren mit 65 Prozent der Befragten noch immer deutlich mehr Anleger in Optionsscheine als in Hebel-Produkte (36%), jedoch nimmt die Zahl der Hebel-Produkt-Fans merklich zu: 80 Prozent derjenigen Anleger, die mit Hebel-Produkten handeln, ziehen dieses erst vor gut einem Jahr eingeführte Investment-Produkt Optionsscheinen inzwischen vor.Das Befragungs-Ergebnis deckt sich mit den Beobachtungen, die die Betreiber des Finanzportals OnVista auf ihrer Website machen. "Während die durchschnittlichen Abrufzahlen auf www.onvista.de wie bei allen Finanzseiten in Internet mehr oder weniger stagnieren, verzeichnen wir deutlich steigende Zugriffe auf unsere Zertifikate-Rubrik," erläutert Michael W. Schwetje, Vorstand Portal und Finanzen der OnVista AG. "Die Zahl der Seitenabrufe in diesem Bereich hat sich allein seit Mai verdreifacht. Hierzu haben insbesondere die Papiere mit Hebeleffekt beigetragen." Die Emittenten reagieren längst auf die starke Nachfrage. Schwetje weiter: "Während das Geschäft mit Börsengängen fast zum Erliegen gekommen ist, boomt die Emission von Hebel-Produkten. In jüngster Zeit zieht das Tempo noch weiter an. Im Oktober sind jeden Börsentag über 30 neue Hebel-Produkte auf den Markt gekommen, in den drei Vormonaten waren es jeweils rund 20." Derzeit sind über 1.250 Hebel-Zertifikate von insgesamt elf Emittenten an deutschen Börsen handelbar. Alle Scheine sind auf www.onvista.de in der Rubrik "Zertifikate" mit Kursen, Charts, Kennzahlen und Hintergrundinformationen sowie Analysetools abrufbar.Beliebteste Produktkategorie sind Hebel-Papiere, die auf deutschen Indizes (89%) oder internationalen Indizes (61%) basieren, gefolgt von Papieren, die deutsche Aktien (59%) als Underlying haben. Hebel-Produkte haben im Vergleich zu anderen Derivaten noch kurzfristigere Anlagehorizonte. So werden sie von über der Hälfte der Befragten (56%) im Durchschnitt nur bis zu vier Tagen gehalten. Nur 33 Prozent der Optionsschein-Käufer haben eine genauso kurze Haltedauer. Index-Zertifikate dagegen werden überwiegend (60%) länger als drei Monate gehalten. Das Internet spielt eine bedeutende Rolle für den Markterfolg von Hebel-Produkten: 51 Prozent der Befragten sind über Online-Medien auf dieses innovative Produkt aufmerksam geworden, zweitwichtigste Quelle sind Printmedien (21%).Die Befragung wurde zwischen 28.9. und 1.10.2002 auf dem Finanzportal www.onvista.de in den Rubriken "Optionsscheine", "Zertifikate" und "Aktien" durchgeführt. 50 Prozent der 1.251 Befragten investieren seit mehr als 5 Jahren an der Börse. 54 Prozent der befragten Derivate-Investoren handeln ihre Optionsscheine und Zertifikate hauptsächlich über die Stuttgarter Optionsscheinbörse Euwax, 30 Prozent überwiegend in Frankfurt. Lediglich 12 Prozent handeln ausschließlich über die Emittenten selbst.Auf der Internationalen Anlegermesse (IAM) in Düsseldorf ist OnVista in Halle 03, Stand F 15 zu finden. Die IAM wird alle zwei Jahre veranstaltet und ist mit zuletzt 20.000 Besuchern die größte Anlegermesse Deutschlands. Angemeldet sind bei der zum siebten Mal stattfindenden Messe 180 Aussteller aus elf Ländern. Die Messe ist vom 7. bis 9. November von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Informationen zur Messe - auch einen Plan des Messegeländes - gibt es unter: www.messe-duesseldorf.de/iam/de/ba_datenfakten.html.

Über Hebel-Produkte:

Hebel-Produkte sind derivative Finanzprodukte, die es ermöglichen, mit relativ geringem Einsatz überproportional an der Entwicklung eines Basiswertes (Underlyings) teilzuhaben. Mögliche Basiswerte sind beispielsweise Indizes, Aktien, Rohstoffpreise, Währungen oder Zinsen. Hebel-Produkte eignen sich vor allem für erfahrene und sehr aktive Anleger, da sie hohe Renditechancen aber auch ein hohes Risiko aufweisen. Erst im Jahr 2001 eingeführt, gibt es je nach Emittent die unterschiedlichsten Bezeichnungen für dieses Anlageprodukt, z.B. Turbo- und Short-Zertifikate, Waves oder Listed Stock Futures.