Köln, 8. Juli 2005. - Im Juni 2005 erzielte das Finanzportal OnVista laut IVW-Online-Reichweitenstatistik 6,9 Mio. Besuche (Visits) und 62,5 Mio. Seitenabrufe (PageImpressions). Davon entfielen 53,8 Mio. auf die Unterkategorie Wirtschaft & Finanzen, 8,5 Mio. auf die ausschließlich mit Wirtschaftsinhalten bestückte Homepage, der Rest auf sonstige Inhalte.
So behauptet www.onvista.de nicht nur die Marktführerschaft unter den spezialisierten Finanzportalen, sondern ist auch unter allen IVW-gemessenen Websites (inkl. der General-Interest-Portale) das reichweitenstärkste Wirtschafts- und Finanzangebot. Dieser Vergleich ist aufgrund des neuen Kategoriensystems der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V. (IVW) nun möglich. An zweiter Stelle im Ranking der Wirtschafts- und Finanzangebote folgte mit großem Abstand wallstreet:online mit 29,8 Mio. Seitenabrufen. Den dritten Platz belegte T-Online mit 27,9 Mio. Seitenabrufen.
Nahezu alle Angebote im Segment verzeichneten im Vergleich zum Mai Reichweitenzuwächse. OnVista hat bei den Seitenabrufen in der Kategorie Wirtschaft & Finanzen um 20,1% zugelegt. Die PageImpressions spezialisierter Finanzportale korrelieren stark mit den Börsenhandelsumsätzen. So verbuchten die deutschen Wertpapierbörsen im Juni 2005 mit rund 335 Mrd. € ein Umsatzplus von 20,4% gegenüber Mai.
Unter den Finanzsites der Online-Broker erzielte das Internetangebot von Cortal Consors im Juni 30,3 Mio. PageImpressions. Andere Direktbanken wie Comdirect oder DAB Bank melden ihre Abrufzahlen nicht an die IVW.
1 FP: Finanzportale = Webistes, deren PageImpressions zu 70% aus der Unterkategorie Wirtschaft stammen; GIP:General-Interest-Portale = Websites, deren PageImpressions zu weniger als 70% aus der Unterkategorie Wirtschaft stammen
Quelle: IVW/OnVista
Basis: alle 391 zum Stichtag mit Kategorien gemeldeten Angebote
Die 1949 gegründete IVW (Informationsgemeinschaft zur Feststellung und Verbreitung von Werbeträgern e.V.) ist eine neutrale Einrichtung zur Reichweitenkontrolle verschiedenster Werbeträger, unter anderem für Print-Medien, Außenwerbung, Filmtheater und das Internet. Für die quantitative Reichweiten-Ausweisung von Online-Medien ist das von der IVW entwickelte Skalierbare Zentrale Messverfahren (SZM) derzeit der anerkannte Standard im deutschen Markt. Hierbei werden die Visits und PageImpressions der einzelnen Websitesmittels einer speziellen Software in Echtzeit alle zehn Minuten ausgewertet und automatisch an die IVW übermittelt. Seit September 2004 veröffentlicht die IVW die Reichweiten nach einem neuen Kategoriensystem. Dieses weist zwar nach wie vor die Gesamtnutzung einer Website aus, jedoch ordnet es die Online-Angebote nicht mehr als Ganze seiner bestimmten Kategoriezu, sondern kategorisiert die einzelnen Unterseiten eines Angebots nach ihrem jeweiligen thematischen Schwerpunkt. So wird nun erstmals die Reichweite von großen General-Interest-Portalen auf ihre verschiedenen thematischen Umfelder heruntergebrochen, und General-Interest-Portalekönnen mit monothematischen Websites hinsichtlich der Werbeträgerleistung verglichen werden.