Köln, 9. November 2004. - Im Oktober 2004 erzielte das Finanzportal OnVista laut IVW-Online-Reichweitenstatistik 5,3 Mio. Besuche (Visits) und 43,3 Mio. Seitenabrufe (PageImpressions). Davon entfielen 36,1 Mio. Seitenabrufe auf die Unterkategorie Wirtschaft & Finanzen, 6,8 Mio. auf die ausschließlich mit Wirtschaftsinhalten bestückte Homepage, der Rest auf sonstige Inhalte.
Damit behauptet www.onvista.de nicht nur die Marktführerschaft unter den spezialisierten Finanzportalen, sondern ist auch unter allen IVW-gemessenen Websites (inkl. der General-Interest-Portale) das reichweitenstärkste Wirtschafts- und Finanzangebot. Dieser Vergleich ist aufgrund des neuen Kategoriensystems der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V. (IVW) nun möglich. An zweiter Stelle im Ranking der Wirtschafts- und Finanzangebote folgte T-Online mit 19,8 Mio. Seitenabrufen. Den dritten Platz belegte wie im Vormonat überraschenderweise meinestadt.de mit 15,8 Mio. Seitenabrufen. Insgesamt entfallen auf die Top-15-Werbeträger mit Wirtschaftsinformationen über 90% der Gesamtnutzung im Bereich Wirtschaft/Finanzen.
Seit der Ausweisung der Online-Reichweiten für September 2004 wendet die IVW ein neues Kategoriensystem an. Dieses ordnet die Online-Angebote nicht mehr als Ganzes einer bestimmten Kategorie zu, sondern kategorisiert die einzelnen Seiten eines Angebots nach ihrem jeweiligen thematischen Schwerpunkt. So ist es nun beispielsweise möglich, spezialisierte Finanzportale wie OnVista und General-Interest-Portale wie T-Online oder Spiegel Online hinsichtlich ihrer Werbeträgerleistung als Wirtschaftsmedium zu vergleichen. Mit dem neuen Standard trägt die IVW dem Charakter des Online-Mediums Rechnung und liefert Werbekunden und Agenturen eine wertvolle Information zur Feinabstimmung ihrer Mediapläne.
In der monatlichen IVW-Veröffentlichung werden ab sofort die PageImpressions der geprüften Websites nach sechs Kategorien, z.B. Redaktioneller Content oder eCommerce, und 31 Unterkategorien, z.B. Sport, Reisen oder Wirtschaft & Finanzen, ausgewiesen. Die Homepage stellt dabei immer eine eigene Unterkategorie dar. Zusätzlich wird nach wie vor die Gesamtnutzung einer Website nach Visits und PageImpressions angegeben. Die Messmethode selbst hat sich bewährt und bleibt unverändert.
1FP: Finanzportale = Webistes, deren PageImpressions zu 70% aus der Unterkategorie Wirtschaft stammen; GIP:General-Interest-Portale = Websites, deren PageImpressions zu weniger als 70% aus der Unterkategorie Wirtschaft stammen
2 Nur 24% der gesamten PageImpressions wurden einzelnen Kategorien zugeordnet
Quelle: IVW/OnVista
Basis: alle 403 zum Stichtag mit Kategorien gemeldeten Angebote
Die1949 gegründete IVW (Informationsgemeinschaft zur Feststellung undVerbreitung von Werbeträgern e.V.) ist eine neutrale Einrichtung zur Reichweitenkontrolle verschiedenster Werbeträger, unter anderem für Print-Medien, Außenwerbung, Filmtheater und das Internet. Für die quantitative Reichweiten-Ausweisung von Online-Medien ist das von der IVW entwickelte Skalierbare Zentrale Messverfahren (SZM) derzeit der anerkannte Standard im deutschen Markt. Hierbei werden die Visits und PageImpressions der einzelnen Websites mittels einer speziellen Software in Echtzeit alle zehn Minuten ausgewertet und automatisch an die IVW übermittelt. Seit September 2004 veröffentlicht die IVW dieReichweiten nach einem neuen Kategoriensystem. Dieses weist zwar nachwie vor die Gesamtnutzung einer Website aus, jedoch ordnet es dieOnline-Angebote nicht mehr als Ganzes einer bestimmten Kategorie zu, sondern kategorisiert die einzelnen Unterseiten eines Angebots nach ihrem jeweiligen thematischen Schwerpunkt. So wird nun erstmals die Reichweite von großen General-Interest-Portalen auf ihre verschiedenen thematischen Umfelder heruntergebrochen, und General-Interest-Portale können mit monothematischen Websites hinsichtlich der Werbeträgerleistung verglichen werden.