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Ligatus - 2005

Jahres-Pressekonferenz der OnVista Group

OnVista plant starkes Wachstum mit Performance-Marketing

Frankfurt am Main, 6. April 2005. - Die OnVista Group baut innerhalb ihres Geschäftsfelds Media ein zweites Standbein mit großem Wachstumspotenzial auf. Performance-Marketing soll mittelfristig die gleiche wirtschaftliche Bedeutung für das Kölner Unternehmen haben wie das Portalgeschäft. Das gab Michael W. Schwetje, Vorstand Media und Finanzen der OnVista AG, anlässlich der Jahres-Pressekonferenz des Unternehmens in Frankfurt am Main bekannt.

Bislang betreibt die OnVista Group im Geschäftsfeld Media werbefinanzierte Internetportale. Hinzu kommt das Geschäftsfeld Technologies (36%-Beteiligung an dem IT-Unternehmen IS.Teledata AG). Flaggschiff im Geschäftsfeld Media ist derzeit das Finanzportal www.onvista.de. Zweite Website im Medienportfolio ist das Gesundheitsportal Medicine-Worldwide, das ab Juni 2005 unter dem Namen Onmeda (www.onmeda.de) auftritt.

Bezahlt wird nur bei Erfolg

Bei Performance-Marketing handelt es sich um meist auf Kundengewinnung abzielende Werbeformen, die erfolgsabhängig vergütet werden, in der Regel pro Klick (‚CPC – Cost per Click’), pro generierter Interessenten-Adresse (‚CPL – Cost per Lead’) oder pro Vertragsabschluss (‚CPO – Cost per Order’). Auch das stark wachsende Suchmaschinen-Marketing ist eine Form von Performance-Marketing. OnVista hat zunächst erste Erfahrungen mit variablen Abrechnungsmodellen im eigenen Finanzportal gesammelt. Inzwischen platziert das Unternehmen Kampagnen für Finanzprodukte wie Kreditkarten oder geschlossene Fonds auch auf 30 externen Qualitäts-Websites, beispielsweise Spiegel Online und n-tv online.

„Es gibt verschiedenste Formen von Performance-Marketing im Internet, zum Beispiel eMail-Marketing, Suchmaschinen-Marketing und das so genannte ‚Contextual Advertising’", erläuterte Schwetje. Beim Suchmaschinen-Marketing werden nur dann so genannte ‚Sponsored Links’ angezeigt, wenn ein User nach einem bestimmten Begriff recherchiert. Contextual Advertising dagegen wird aktiv vom Werbeträger im redaktionellen Umfeld platziert, und zwar dort, wo – aufgrund des thematischen Umfelds und der erreichten Zielgruppe – die größte Chance auf Erfolg besteht. „Gemeinsam ist allen Formen von Performance-Marketing, dass der Kunde nur bei Erfolg zahlt", so Schwetje weiter. Das erhöhe das Risiko des Werbeträgers. Um dieses zu beherrschen, bedürfe es eines ausgefeilten Controllings der gesamten Prozesskette. Hierfür hat OnVista eine intelligente IT-Plattform entwickelt, die die Steuerung, Optimierung und Abrechnung einer Vielzahl von Kampagnen auf unterschiedlichsten Websites ermöglicht. „Wir konzentrieren uns derzeit auf Contextual Advertising", sagte Schwetje. „Je nach Anforderung kombinieren wir aber mehrere Formen. Entscheidend ist, dass der Werbetreibende die niedrigsten durchschnittlichen Kosten pro Neukunde für das von ihm angebotene Produkt erzielt. Dadurch ist unser Performance-Marketing eine attraktive Alternative zu Werbeformen wie Direct-Mailings per Post oder aber Promotion-Aktionen am Flughafen."

Geschäftsmodell mit hohen Skaleneffekten

Das OnVista-Performance-Marketing-Netzwerk umfasst derzeit 30 Partner-Websites mit insgesamt 500 Millionen AdImpressions (Werbeeinblendungen) pro Monat und wächst kontinuierlich. Reichweite ist ein entscheidender Faktor, um eine genügend große Menge potenzieller Kunden für ein Produkt anzusprechen. Dabei schafft das OnVista-System Mehrwert für alle Beteiligten: Der Werbekunde hat es nach wie vor mit nur einem Ansprechpartner, einer Technologie und einem Abrechnungsmodell zu tun. So minimiert er seine Abwicklungskosten. Die Partner-Websites haben den Vorteil, dass sie andernfalls ungenutzte Werbeflächen mit minimalem Vertriebsaufwand vermarkten. Und OnVista schafft sich eine zusätzliche Erlös- und Ertragsquelle. Dabei ist das Geschäftsmodell mit hohen Skaleneffekten verbunden, so dass bei zunehmendem Umsatz überproportional steigende Erträge erwirtschaftet werden.

„Performance-Marketing ist eines der Felder mit dem stärksten Wachstum im Internet", erklärte Schwetje. „Wir sind bereits heute gut positioniert. Wir wollen in den nächsten Jahren stark wachsen, um unseren Wettbewerbsvorsprung zu halten." Dabei bestünde die Herausforderung darin, die drei wesentlichen Dimensionen des Geschäfts – Reichweite, Kunden und Leistungsfähigkeit der IT-Plattform – gleichmäßig auszubauen. „Wir investieren nun in Personal, um mehr Partner-Websites zu gewinnen und den Vertrieb zu forcieren, sowie in interne und externe IT-Entwicklungskapazitäten", kündigte Schwetje an. Die erforderlichen Investitionen können wir aus dem Cashflow des Performance-Marketing-Geschäfts finanzieren, so dass wir hier weiterhin profitabel arbeiten werden."

Rascher Ausbau der neuen Umsatzquelle geplant

Performance-Marketing wird in Zukunft ein wesentlicher Wachstumstreiber für die OnVista Group. 2004 hat OnVista mit rund zehn Kunden aus dem Finanzdienstleistungssektor wie beispielsweise BMW Financial Services oder American Express aus dem Stand einen Umsatz im unteren siebenstelligen Euro-Bereich und ein positives Ergebnis erzielt. „Im nächsten Schritt ist die Übertragung unseres Geschäftsmodells auf andere Produktgattungen geplant und perspektivisch auch auf andere Länder denkbar. Mittelfristig wird Performance-Marketing die gleiche wirtschaftliche Bedeutung für uns haben wie das Portalgeschäft", verdeutlichte Schwetje.

Mit dem Ausbau dieses neuen Standbeins führt die OnVista Group ihre im vergangenen Jahr eingeleitete Diversifizierungsstrategie im Geschäftsfeld Media fort. Dabei setzt das Unternehmen konsequent auf das Internet. Ursprünglich als Finanzspezialist gestartet, hatte OnVista im März 2004 das Gesundheitsportal Medicine-Worldwide gekauft und angekündigt, bei Erfolg weitere Portale in anderen Themenfeldern kaufen oder entwickeln zu wollen. Auch im Fall des Performance-Marketing setzt OnVista konsequent auf das Internet, um profitables Wachstum zu erzielen. „Wir übertragen unser mit dem Finanzportal gewonnenes Know-how auf weitere Felder und entwickeln uns schrittweise zum breit aufgestellten Internet-Unternehmen", umriss Schwetje die Strategie.

Im Geschäftsjahr 2004 erzielte die OnVista Group einen Umsatz von € 6,95 Mio. und ein Ergebnis vor Steuern von € 0,92 Mio. Der Konzernumsatz stammt ausschließlich aus dem Geschäftsfeld Media (Portalgeschäft und Performance-Marketing). Die Beteiligung an der IS.Teledata AG (Geschäftsfeld Technologies) wird at-equity in den OnVista-Konzernabschluss einbezogen, so dass sich ihr wirtschaftlicher Erfolg ausschließlich im Konzernergebnis vor und nach Steuern niederschlägt. Für 2005 hat der Vorstand der OnVista AG ein Plus von 15% beim Konzernumsatz und von 50% beim Konzernergebnis vor Steuern angekündigt.

Alle Informationen zur heutigen Jahres-Pressekonferenz (Geschäftsbericht 2004, Präsentations-Folien, heute veröffentlichte Pressemitteilungen) finden Sie hier.

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