Köln, 29. Juni 2001.- Die OnVista AG (DE0005461602) beabsichtigt, im Falle eines anhaltend niedrigen Aktienkurses eigene Aktien zurückzukaufen. Einem entsprechenden Vorstandsbeschluss hat der Aufsichtsrat der Gesellschaft zugestimmt. Die Hauptversammlung hatte den Vorstand am 30.5.2001 zum Aktienrückkauf gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG ermächtigt. Danach kann der Vorstand der OnVista AG mit Zustimmung des Aufsichtrats bis zu 10 Prozent des Grundkapitals, also maximal 670.000 Aktien, erwerben. Der Kaufpreis darf dabei den durchschnittlichen Schlusskurs an den fünf dem Erwerb vorausgegangenen Handelstagen an der Frankfurter Wertpapierbörse um nicht mehr als fünf Prozent über- oder unterschreiten. Ein Aktienerwerb könnte – je nach Kursentwicklung – bereits in den nächsten Tagen stattfinden.
Vorstand und Aufsichtsrat der OnVista AG sind der Meinung, dass die Aktien auf dem derzeitigen Niveau nicht angemessen bewertet sind. Alleine die Summe der liquidierbaren Werte (Finanzmittelbestand inkl. jederzeit veräußerbarer Pfandbriefe, Beteiligungen, Teile des Anlagevermögens sowie Forderungen abzüglich Verbindlichkeiten) liegt bei rund EUR 41 Mio. und damit lediglich geringfügig unter der aktuellen Marktkapitalisierung des Unternehmens (EUR 43,55 Mio.). Nicht adäquat widergespiegelt werden im Aktienkurs beispielsweise die einzigartige Finanzdatenbank, die Lizenzverträge, das meistgenutzte unabhängige Finanzportal Deutschlands, die exzellenten Kundenbeziehungen und das Know-how der über 160 Mitarbeiter. Insofern stellt ein Aktienrückkauf auf dem derzeitigen Kursniveau eine sinnvolle Maßnahme zur Erhöhung des Shareholder Value dar. OnVista ist ein in Deutschland führender Anbieter hochwertiger Finanzinformationen und Analysetools für elektronische Medien.
Marktkapitalisierung: Schlusskurs Frankfurt vom 28.6.2001
Zum vollständigen Quartalsbericht 1/2001